A- A A+

Filmgestaltung 8B 8D

Im Fach Atelier beschäftigten wir uns 2006/2007 mit dem Thema: Film.

Nach einer theoretischen Einführung zu allen Bereichen des Filmemachens, wie Berufe, Kameraführung, Geschichte des Filmes, filmische Gestaltungsmittel, fuhren wir sogar zwei Tage nach München. In Begleitung von Frau Prof. Blaschke und Herrn Prof. Eustacchio besuchten wir die Hochschule für Film und Fernsehen und die Bavaria Studios.

Die Filmhochschule bietet Ausbildungen zu verschiedensten Berufsfeldern im Bereich der audiovisuellen Medien, dazu gehören Regisseur, Drehbuchautor, Dramaturg, Fernsehjournalist, Produktionsleiter und Produzent. Wir erhielten einen sehr guten Einblick in diese verschiedenen Studienrichtungen.

Am zweiten Tag besuchten wir die Bavaria Filmstudios. Bevor die Führung begann, konnten wir im Rahmen des „Filmenden Klassenzimmers“ selbst einen Film mit professionellen Leuten drehen. Zuerst wurden wir über das Drehen eines Filmes informiert, danach sollten wir uns eine Geschichte überlegen. Da an diesem Tag der 31. Oktober war und somit auch Haloween, wussten wir sofort, was wir drehen wollten, nämlich eine kleine Horrorgeschichte!

Nach einigen Vorbereitungen (Dekorationsgegenstände, passende Kostüme und entsprechende Schminke z. B. Theaterblut) konnten wir die „Haloweenparty“ drehen.

Wir hatten einen mordsmäßigen Spaß dabei!

In der Mittagspause wurde unser Film professionell geschnitten und vertont. Inzwischen hatten wir eine Führung durch die Bavaria Studios. Man führte uns auch zu den Originalkulissen von „Traumschiff Surprise Periode I“. Es wurden vier Personen aus dem Publikum ausgewählt, um einige Szenen des Filmes nachzuspielen. Wen traf es? Natürlich unseren Herrn Prof. Eustacchio! Er war einfach spitze!

Unseren fertigen Haloween-Film und auch die Szenen von „Traumschiff Surprise“ konnten wir auf DVD mit nach Hause nehmen.

Wir erfuhren in München sehr viel über alle Arten von Filmen, deren Produktionen, Gestaltungen, Bühnenbild, Tricks der Filmemacher und vieles mehr.

Unsere Aufgabe war es nun einen eigenen Film zu machen mit unseren Erfahrungen und unserem Wissen ohne Hilfe der Lehrer. Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt, die einen drehten Comedy-Szenen, die anderen einen Animationsfilm.

Der Comedy-Film besteht aus einzelnen witzigen „Hoppalas“ und hat den Titel „Echt BORG“.

Der Animationsfilm besteht aus einzelnen Standfotos, die zu einem Film zusammengesetzt werden. Dazu wurden aus Plastilin die Darsteller wie „Christbaumkugeln“ und eine “Katze“ geformt. Auch ein kleiner Plastikchristbaum kam zum Einsatz.

Nachträglich wurden die einzelnen Standfotos zu einem Film mit passenden Dialogen bzw. Stimmen zusammen geschnitten.

Es ist sehr interessant Filme zu machen, aber wir haben auch gelernt, dass es nicht nur Spaß macht einen Film zu drehen, sondern auch sehr anstrengend und zeitaufwändig ist.

Elisabeth Jörgler, 7B