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Zeichnen in der Gipsgusssammlung 07

Zeichnen in der Gipsgusssammlung des Archäologischen Museums der Universität Graz

Im autonomen Fach A T E L I E R mit Schwerpunkt G r a f i k im Schuljahr 2006/07 unternahm eine SchülerInnengruppe der 6.d des BORG Monsbergergasse unter der Leitung von Prof. Mag. Gschiel - Lampert einen Lehrausgang auf die Grazer Universität. Eine Unterrichtsreihe mit dem Ziel Portrait- und Körperzeichnen zu erlernen mündete in die Anwendung der Fertigkeiten am 03. 05. und 10. 05. 2007 in der Gipsgusssammlung der Grazer Universität (http://gipsmuseum.uni-graz.at/). Die SchülerInnen hatten dort die Gelegenheit in der Originalsammlung des Archäologischen Museums ihr Wissen über Proportionen, gezieltes räumliches Darstellen von Körpern in verschiedenen grafischen Zeichentechniken unter Beweis zu stellen. Karl Schenkl, 1863 – 1875, Inhaber der Lehrkanzel für Griechisch, erkannte die Notwendigkeit der Einrichtung eines archäologischen Museums. Ursprünglich war die Sammlung in der alten Jesuitenuniversität untergebracht und umfasste bereits 1887 neben zahlreichen Gipsen, Münzen, Fotografien und Büchern viele antike Originale. Wegen des Platzmangels übersiedelten die Exponate auf die Universität Graz, dort steht der Sammlung der ganze zweite Stock des Westflügels zur Verfügung!

„Ein Eintauchen in die Bestände der Originalsammlung kommt noch immer einem Schritt in die Vergangenheit unserer Wissenschaft gleich: Einer gewissen edlen Einfalt und stillen Größe des Sammelns, einer bestimmten Fähigkeit zu einem nicht durch heute notwendig gewordenes „Immer mehr zu immer weniger Wissen“ getrübten staunenden Kennerblick verdankt die Sammlung ihren antiquarischen Charme und vor allem ihre überraschende Bandbreite, die der Quantität nicht bedarf. Sie präsentiert sich als ein Potpourri von kleinen Antiken, enthält von allem etwas, und ist doch selektiv zusammengestellt.“

Durch die gelungene Präsentation der Archäologischen Sammlung bei der „Langen Nacht der Museen“ und die freundliche Einladung von Univ. - Prof. Dr. Gerda Schwarz, vor Ort Studien betreiben zu dürfen, kam es zu einem besonderen Synergieeffekt zwischen Universität und AHS.

 

Folgende SchülerInnen der 6. d des BORG Monsbergergasse haben am Projekt mitgewirkt:

GOLDBERGER Patrick, KRAMMER Theresa, KUGLER Lisa, MEDWED Manuel, OBER Jennifer, PEER Lorenz, PLANK Kristina, REISECKER Michaela, REITER Silvia, SCHULZ Silke, SEMMLER – BRUCKNER Dominik, TRUMMER Julia, WURZINGER Melanie, ZIRKL Veronika