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Die Welt ist ein großes Theater 2007

Atelierwoche 2007 auf Schloss Limberg
6.d-Klasse (BE-Zweig)

  1. Ankunft
  2. Literatur
  3. Grafik
  4. Mode
  5. Fotos
  6. Das barocke Diner

 

Ankunft
Um 9:15 Uhr fuhren wir ins Ungewisse, in das uns bisher unbekannte Schloss Limberg, in dem wir die folgende Woche verbringen sollten. Nachdem wir das Schloss kennen gelernt und die Zimmer bezogen hatten, wurden wir mit einem Mittagessen versorgt. Nach einer entspannenden, einstündigen Mittagspause begannen die einzelnen Gruppen mit ihren ersten Arbeiten. Themenschwerpunkte dieser Atelierwoche waren Literatur, Grafik und Mode im Barock. Nach einer interessanten ersten Arbeitseinheit stürzten wir uns auf unser Abendessen. Am nächsten Morgen bekamen wir unser erstes Frühstück im Sonnenschein auf Schloss Limberg. Nun wurde es ernst und die Arbeitsblöcke begannen.

Literatur
Frau Professor Lexner vermittelte den Schülern einen Einblick in die Barockzeit. „ Die Welt ist ein großes Theater“, war der Grundgedanke. Sie beschäftigten sich mit dem Absolutismus, Theater und Lyrik. Die Gruppe schrieb sogar eigene kreative Figurengedichte. Dabei entpuppten sich einige als große Talente. Nach einer kleinen Pause zeigten sie ihre Fähigkeiten auch bei den Themen Rhetorik und Theater. Wie man sieht, können nicht nur richtige Schauspieler eine Rolle gut bewältigen, sondern auch talentierte Jugendliche.

Grafik
Die zweite Gruppe, die sich mit Grafik beschäftigte, kämpfte am Anfang mit leichten Startproblemen – der Strom funktionierte leider anfangs nicht. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf Stillleben, Portraitzeichnen, Landschaftsgrafik und Architektur. Als Vorbilder dienten ihnen Rubens und Rembrandt.
Anhand eines sehr interessanten Vortrags und einer spannenden PowerPoint-Präsentation führte Frau Prof. Gschiel ihre Schüler in das Thema ein. Sie hatten aus Obst, einem Kerzenständer, Gläsern, Muscheln, Gefäßen und einem Totenkopf als besonders auffallendem Requisit ein Stillleben aufgebaut, das der Gruppe als Ausgangspunkt diente, um ihr eigenes Stillleben zu kreieren.

Mode
Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema Mode. Die SchülerInnen lernten Wissenswertes über die Kleidung in der Barockzeit und zeichneten Figuren, die Kleider entsprechend der damaligen Mode trugen. Herr Professor Baumung informierte sie über charakteristische Merkmale, über die Haartracht, besonders Perücken, Schmuck und Waffen, z.B. den Degen, das Statussymbol des Adels.
Wer hätte gedacht, dass geometrische Formen als Vorbilder für die spanische Hofmode dienten? Der männliche Oberkörper orientierte sich an einem Kegel, die Hosen waren kugelförmig.
Anschließend machten sich die Schüler daran, selbst Personen nach ihrem Geschmack in barocker Kleidung zu zeichnen.

Das barocke Diner
Um 18:30 Uhr ging es los. Unsere Mitschüler wurden von einem Maitre de plaisir (unserer Klassensprecherin) in einem Justaucorps zum Rittersaal geführt. Nach einer stimmigen Begrüßungsrede dinierten wir in einer romantischen Atmosphäre im schön dekorierten Saal. Zum Dessert gab es eine voller Erinnerungen steckende Präsentation unserer Redaktion, mit einer köstlichen heißen Schokolade zum Schlürfen. Das Diner endete mit dem feierlichen Auszug der Gäste aus dem Festsaal.
Im Ganzen werden uns diese Woche und dieses Diner in Erinnerung bleiben.

Fux Karoline
Krammer Theresa
Kaiba Wolfgang